Lachenmann Art

Veit von Seckendorff

Veit von Seckendorff, Killroy, 1972, Dispersion auf Leinwand, 125x85 cm
Veit von Seckendorff, Positiv-Negativ, 1960, Wellpappe auf Leinwand, 120x85 cm
Veit von Seckendorff, La Traviata, 1988, Dispersion auf Leinwand, 125x85 cm
Veit von Seckendorff, Vernetztes System,1987, Dispersion auf Leinwand, 125x85cm
Veit von Seckendorff, Sommerlich, 2012, Acryl auf Leinwand, 100x70 cm
Veit von Seckendorff, Visions-Ecken, 1988, Dispersion auf Leinwand, 125x85 cm

Veit von Seckendorff lives and works in Nauheim

born 1937 in Munich

Selection of available works

Solo Exhibitons


Fairs



Education

1955 - 59 Studium Vermessungstechnik, Akademie für Bautechnik, München Dipl. Ing.

1959 - 65 Studium Malerei, Akademie der bildenden Kunst, München, Klasse Prof. Ernst Geitlinger

1964 Ernennung zum Meisterschüler

1965 Diplom Malerei, Grafik, Akademie der bildenden Künste, München

Awards & Scholarships
2021
Nominierung zum 6. Internationalen André-Evard-Preis, Kunsthalle Messmer, Riegel a. K.

2020 Nominierung zum Kunstpreis Sparkasse, Karlsruhe

2017 Nominierung Skulpturen-Kunstpreis "art-figura"“, Schwarzenberg

Nominierung zur Hessiale, BBK Hessen, Marburg

2016 Nominierung zum Kunstpreis Kulturstiftung Sparkasse, Karlsruhe

2013 Nominierung zum Kunstpreis der Sparkasse, Karlsruhe

2010 Nominierung zum Kunstpreis Kreissparkasse, Esslingen

2009 Nominierung zum Internationalen Cartoon-Wettbewerb, Aachen

2006 Nominierung zum Kunst-u. Design-Preisi, Lage

Nominierung zur 7. Miniaturausstellung, Fürstenwalde

2005 Nominierung zum Kunstpreis der Sparkasse, Karlsruhe

2004 Nominierung zum Kunstpreis der Sparkasse, Karlsruhe

2002 Nominierung zum Kunstpreis der Stadt, Kirn

Nominierung zum Südwestdeutschen Aquarellpreis, Völklingen

2000 Nominierung zum Südwestdeutschen Aquarellpreis, Völklingen

Aquerellpreis, Joseph-Müller-Pauly Gedächtnis Preis, Weilburg

Nominierung zum Kunstpreis der Stadt, Alzey-Worms

Solo Exhibtions (Selection)

2024 Lachenmann Art, Konstanz

2004 Uni-Klinikum, Giessen

1998 Kronberger Kulturkreis, Kronberg im Taunus

1998 St. Katharinen Krankenhaus, Frankfurt am Main

1997 St. Katharinen Krankenhaus, Frankfurt am Main

1996 BG-Unfallklinik, Frankfurt am Main

1993 Villa Clementine, Wiesbaden

1992 Stadthaus, Bad Homburg

1988 Stadthaus, Bad Homburg

1987/88 Kronberger Kulturkreis, Kronberg

1979 Studio Berggemeinde, Frankfurt

1977 Evangelisches Gemeindezentrum, Meerholz-Hailer

1974 Galerie nach sechs, Augsburg

1969 Zürich-Versicherungen, Frankfurt am Main

1968 Bürgerhaus, Steinbach/Taunus

1963 Studio Heyden, München

Group Exhibitions (Selection)


2022 Kunstverein, Bad Nauheim Kunstverein, Friedberg

2017/18 „Ausstellungsprojekt Frei_Hand_Zeichnung“, BBK, Leipzig

2016 Kunsthaus BBK, Wiesbaden

2013 „Ernst Geitlinger und Schüler“, Kunsthaus, Fürstenfeldbruck

2012 „Preis der Zeichnung“, Galerie Laubbach-Ostrach, Laubbach

2009 Galerie Gebhard, Landsberg a. L.

2006 BBK Stadthaus, Wetzlar

2005 „27. Internationale Kunstausstellung“, Hollfeld

2001 „23. Internationale Kunstausstellung“, Hollfeld

1991 BBK - Galerie der Künstler, München

1990 Spacex-Gallery, Exeter

1986 „Jaresausstellung Frankfurter Künstler“, Frankfurt

1982 „Jaresausstellung Frankfurter Künstler“, Frankfurt

1968 „Jaresausstellung Frankfurter Künstler“, Frankfurt

1967 „Kunstpreis der Jugend“, Recklinghausen

1966 „Junge Kunst in Hessen“, Marielies-Hess-Stiftung, Frankfurt

1964-1970 „Große Kunstausstellung“, Haus der Kunst, München

In den Leinwandarbeiten des Künstlers Veit von Seckendorff halten sich zwei Gestaltungselemente stets die Waage: die Linie auf der einen Seite, die Farbe auf der anderen. Geometrische Anordnungen bestimmen beinahe netzartig die Bildräume, während die Farbe sich zurückhaltend und leise auf der Fläche einfindet. Wir fühlen uns erinnert an die klassische gegenstandslose Kunst der Moderne, die sich losgelöst von Bezügen zur Außenwelt lediglich auf ihre eigenen Mittel fokussiert: Form und Farbe. Diese spielen zusammen, ergänzen und vervollständigen sich, um dem fertigen Bild seine Rhythmik, Symmetrie und vertraute Flächenordnung zu verleihen.

Die bewusste Entscheidung zu dieser Ordnung der Oberfläche wird vom Künstler nicht übermalt oder versteckt, sondern bleibt in Form der sichtbaren Linie und klar abgegrenzten Einzelflächen sinngebender gestalterischer Aspekt des Gesamtwerkes. In abstrakter Manier wiederholen sich einzelne Momente, bilden Muster und werden zum Teil nur durch farbliche Akzente voneinander abgehoben. Trotz ihrer offensichtlichen Zweidimensionalität schaffen die Gemälde verschiedene Raumtiefen und spielen mit perspektivischen Illusionen. Veit von Seckendorffs Werke sind nicht laut; sie bestechen mit ihrer Eindeutigkeit und Direktheit, sowie mit durchdachter Komposition und genaustens gegeneinander abgewogener Farbakzente.

Auch wenn die Pinselspuren, der künstlerische Duktus, im Bild selbst nicht zu beobachten sind, beweisen sich die Arbeiten als gänzlich individualistischer Ausdruck des Künstlers. Bei der Betrachtung dieser konstruierten Bildwelten, entsteht durch die sich wiederholenden Formen, Farben und Flächen, die miteinander ins Verhältnis gesetzt werden, in unserer Wahrnehmung ein dynamisches Bild.

Veit von Seckendorff studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Geitlinger und wurde 1964 zu dessen Meisterschüler ernannt. Seither werden seine Arbeiten in Kunstvereinen, in Gruppen- und Soloausstellungen präsentiert. Veit von Seckendorff wurde 1937 in München geboren. Heute lebt und arbeitet er in Nauheim.

 

In the paintings on canvas by artist Veit von Seckendorff, two design elements are always in balance: the line on the one side and the colour on the other. Geometric arrangements define the pictorial spaces in an almost net-like manner, while the colour is discreetly and quietly applied to the surface. We are reminded of the classic non-objective art of modernism, which, detached from references to the outside world, focusses solely on its own means: Form and colour. These interact, complement and complete each other in order to give the finished picture its rhythm, symmetry and familiar arrangement of surfaces.

The artist does not paint over or hide the deliberate decision to create this surface order, but leaves it in the form of the visible line and clearly delineated individual areas as a meaningful design aspect of the overall work. In an abstract manner, individual moments are repeated, form patterns and are sometimes only distinguished from one another by colour accents. Despite their obvious two-dimensionality, the paintings create different spatial depths and play with illusions of perspective. Veit von Seckendorff's works are not loud; they captivate with their clarity and directness, as well as with well thought-out composition and precisely balanced colour accents.


Even though the brushstrokes, the artistic style, cannot be observed in the painting itself, the works prove to be an entirely individualistic expression of the artist. Viewing these constructed pictorial worlds, the repetitive forms, colours and surfaces, which are placed in relation to each other, create a dynamic image in our perception.

Veit von Seckendorff studied at the Academy of Fine Arts in Munich with Prof Geitlinger and was appointed his master student in 1964. Since then, his works have been presented in art associations and in both group and solo exhibitions. Veit von Seckendorff was born in Munich in 1937. Today he lives and works in Nauheim.

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